Lichtgeometrie: Lichtsetzung für Fotografie
Mit Kreisen, Schlitzen, Jalousien, Gittern und Türen lässt sich durch projiziertes Licht eine klare Bildhierarchie aufbauen.
FormatGestaltetes PDF
Inhalt8 Prompts
PreisKostenlos
Link gültig7 Tage




Über dieses prompt-pack
Dieses Pack zeigt, wie projiziertes Licht die Bildgestaltung übernimmt: von einem einzelnen Spot mit 38 Prozent Abdeckung über zwei überlappende Farbzonen bis zu einer Türöffnung, die ihre eigene Bildlogik mitbringt. Die Prompts liefern wiederverwendbare Stellschrauben für Maskenform, Einfallswinkel, Kantenweichheit, Flächenanteil, Oberflächenkontinuität und Schattenrichtung – für Stillleben, Porträts, Produkt- und Möbelfotografie sowie erzählerische Arbeiten.
Was Sie mitnehmen
- Fokusinsel — Ein einzelnes helles Feld erfüllt drei Aufgaben zugleich: Es bestimmt den Blickpunkt, legt den Maßstab des Motivs fest und gibt der freien Fläche eine klare Tonwerthierarchie.
- Diagonale Blickführung — Der Lichtkegel ist kein Dekor. Sein Winkel folgt der Ausrichtung des Produkts, sodass Licht- und Objektrichtung zu einer gemeinsamen Blickführung verschmelzen.
- Rhythmus setzen — Ein wiederholtes Muster wird wirksam, wenn ein Intervall bewusst platziert ist. Hier verankert das Band über der Augenpartie den gesamten Rhythmus, bevor er sich über das Set ausbreitet.
- Einen Ort andeuten — Eine unregelmäßige Maske kann ohne Kulisse einen ganzen Schauplatz vermitteln. Maßstab und Abdeckung des Musters entscheiden, ob der Hinweis als Blattwerk, visuelles Rauschen oder Unordnung erscheint.
- Form beschreiben — Eine regelmäßige Projektion wirkt wie eine Höhenlinienkarte. Das Muster funktioniert nur, wenn es der Formkrümmung folgt und auf dem Hintergrund als Referenzebene weiterläuft.
- Tiefe durch Schärfe — Der Härtegrad der Kanten dient als Tiefenhinweis. Bleibt das Muster gleich und verändert sich nur seine Fokussierung, wird der Abstand zwischen den Ebenen ohne Beschriftung erkennbar.
- Zwei Lichter schichten — Zwei Masken erzeugen drei nutzbare Tonwerte: Licht A, Licht B und die Überlagerung. Die Überlagerung braucht eine eigene Funktion, sonst wird das Bild zu farbigem Rauschen.
- Form begründen — Im letzten Schritt erhält die Maske eine glaubhafte Quelle innerhalb der Szene. Sobald die Öffnung einen nachvollziehbaren Grund hat, trägt das Licht neben dem Bildaufbau auch die Geschichte.
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