Scanografie: den Flachbettscanner führen
Lernen Sie, einen Flachbettscanner wie eine Kamera zu führen – in 8 Prompts, die seine physikalischen Grenzen sichtbar machen.
FormatGestaltetes PDF
Inhalt8 Prompts
PreisKostenlos
Link gültig7 Tage




Über dieses prompt-pack
Dieses Pack zeigt, wie sich Scanografie vom Glas aus aufbaut: was scharf bleibt, was mit dem Abheben verschwindet, was Licht durchlässt und was sich verzerrt, wenn der Scankopf sich bewegt. Die 8 Prompts führen von einer Kontaktstudie mit zwei Objekten über Porträt und physische Typografie bis zu einem geschichteten Nachtbad-Stillleben – die Steuerungen lassen sich auf redaktionelle Bilder, Plakate und Kampagnenmotive übertragen.
Was Sie mitnehmen
- Die Kontaktebene — Das Glas ist die Schärfeebene. Scharfes Metall, angedrückte Blütenblätter und wenige Millimeter Abfall machen den Kontakt sichtbar, bevor irgendein fortgeschrittener Effekt ins Bild kommt.
- Durchscheinende Farbe — Dünne Motive lassen das Scanlicht hindurch. Überlappung wird zur physischen Farbmischung, während nasse Ringe und abgehobene Schale verhindern, dass das Bild wie saubere Vektorgrafik wirkt.
- Zeit in einem Durchgang — Ein Scan wird Zeile für Zeile aufgezeichnet. Bewegt man ein Objekt genau einmal, während die feststehenden scharf bleiben, wird die Verzerrung zur Uhr statt zum beliebigen Glitch.
- Das Druckporträt — Haut macht die Kontaktkarte auf einen Blick lesbar. Kompression, Kondenswasser und schneller Schärfeabfall unterscheiden ein Scan-Porträt von einem über dem Glas fotografierten Gesicht.
- Höhe als Abfall — Die aufrecht stehende Feder verwandelt die Scannertiefe in eine messbare Rampe. Das flach liegende blaue Quadrat beweist, dass die Unschärfe von der Höhe kommt und nicht von einem über das ganze Bild gelegten Objektiveffekt.
- Materialverhalten — Absorption, Transmission und Reflexion brauchen getrennte Anweisungen. Wer jede Reaktion benennt, verhindert, dass Samt, Organza und Metall zur immer gleichen glänzenden Oberfläche verschmelzen.
- Schrift auf Glas — Die Schrift bleibt knackig, weil die Farbebene auf dem Glas liegt. Die abgehobenen Ecken tragen den physischen Effekt, ohne die Headline zu opfern.
- Die Physik komponieren — Das letzte Bild weist jedem Objekt ein anderes Scannerverhalten zu und hält die Komposition dann ruhig genug, dass alle sechs Verhaltensweisen lesbar bleiben.
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