ElevenLabs Kosten 2026: Pika Speech im Preisvergleich

ElevenLabs Kosten im Vergleich mit Pika Speech: Minutenpreise, Streaming, Sprachen und Voice Cloning – mit klaren Schwellen für die günstigere Wahl.

Wednesday, September 2, 2026Omid Saffari
ElevenLabs Kosten 2026: Pika Speech im Preisvergleich

Wer die ElevenLabs Kosten mit Pika Speech vergleicht, findet bei Batch-TTS ab einer laufenden Monatsproduktion von etwa 111 Minuten mit Eleven v3 beziehungsweise 250 Minuten mit Eleven v3 Conversational oder Flash die günstigere Option in Pika Speech. Für Live-Agenten, 70+ Sprachen, ein Creator-Studio oder einen unabhängig getesteten Voice-Stack bleibt ElevenLabs die bessere Wahl.

ElevenLabs Kosten oder Pika Speech: Welches Tool passt?

Pika Speech eignet sich für Batch-Narrationen, Spieldialoge, Kundenservice-Clips und größere Voiceover-Mengen, bei denen ein asynchrones Ergebnis ausreicht. Für wenige Clips rechnet sich die wiederkehrende Mitgliedschaft kaum. Oberhalb von 250 Minuten pro Monat ist der Nutzungspreis gegenüber ElevenLabs Flash/Turbo jedoch nur schwer zu schlagen.

ElevenLabs ist die passendere Wahl, wenn Sprache ohne Verzögerung in einen Live-Anruf gestreamt werden muss, dieselbe Stimme in Dutzenden Sprachen funktionieren soll oder ein professioneller Stimmenklon als dauerhaft verwaltetes Unternehmensgut dient. Der umgerechnete Minutenpreis liegt höher. Dafür umfasst der Aufpreis eine Streaming-API, dokumentierte Sprachabdeckung, mehrere Modelle, Verifizierung und einen ausgereifteren Voice-Workflow.

Bei einem Nebenprojekt mit geringem Volumen spricht der Preis für ElevenLabs. Eine Audiostunde pro Monat kostet bei Pika einschließlich Mitgliedschaft $10.60, bei ElevenLabs dagegen etwa $3 mit Flash/Turbo oder $6 mit v3. Erst ab ungefähr 111 v3-Minuten beziehungsweise 250 Flash/Turbo-Minuten wird Pika im laufenden Betrieb günstiger.

EntscheidungskriteriumPika SpeechElevenLabs
Preis$10 pro Monat plus $0.01 pro Minute; $10 Startguthaben im ersten MonatPAYG ohne Bindung; $0.05/1K Zeichen mit Flash/Turbo oder $0.10/1K mit v2/v3
Voice CloningFünf-Sekunden-Referenz; Preset oder Referenzaufnahme; Bestätigung der NutzungsrechteFür IVC werden 1 bis 2 Minuten empfohlen; für PVC 30 bis 180 Minuten
Live-EinsatzAuftrag in Warteschlange mit Statusabfrage; ausdrücklich nicht für Echtzeit-Streaming-SyntheseStreaming-Endpunkt; etwa 75 ms Modelllatenz bei Flash oder 280 ms bei v3 Conversational, jeweils ohne App- und Netzwerklatenz
AbdeckungFünf-Minuten-Limit pro Anfrage; keine veröffentlichte Liste unterstützter SprachenFlash unterstützt 32 Sprachen; v3 unterstützt 70+ Sprachen; modellspezifische Limits reichen bis 40,000 Zeichen
AusschlusskriteriumKein Live-Streaming und kein unabhängiger Pika-Benchmark in der aktuellen Speech ArenaHöherer Nutzungspreis; geklonte Stimmen lassen sich nicht als eigenständige Dateien exportieren

Pika Speech ist eine schnelle Text-to-Speech-API mit Voice Cloning, die über den Pika API Club angeboten wird. Die aktuelle Preisseite zeigt das Modell am deutlichsten: zuerst die Mitgliedschaft, danach die Nutzung.

Preisseite der Pika API mit Pika Speech für einen Cent pro Minute
Preise von Pika Speech, geprüft am 22. August 2026

Die Entscheidungsregel ist einfach: Oberhalb der Kostenschwelle spricht das Batch-Volumen für Pika – allerdings erst, nachdem Stimme und Sprachabdeckung einen Pilotversuch bestanden haben. Unterhalb dieser Schwelle ist ElevenLabs sinnvoller. Dasselbe gilt, sobald Streaming, breite Mehrsprachigkeit, professionelles Voice Cloning oder Enterprise-Kontrollen zwingend erforderlich sind.

ElevenLabs ist eine breiter aufgestellte KI-Audioplattform mit getrennten Sprachmodellen für maximale Geschwindigkeit und maximale Qualität. Auf der API-Seite stehen die aktuellen Zeichenpreise ebenso wie die zugehörigen Tarif-Features.

API-Preisseite von ElevenLabs mit den Text-to-Speech-Tarifen für Flash Turbo und v3
API-Preise von ElevenLabs, geprüft am 22. August 2026

Einen vollständigen Überblick über Abos, Überträge und Preise der Benutzeroberfläche bietet die aktuelle Aufschlüsselung der ElevenLabs Preise. Dieser Vergleich berechnet den API-Workload, den beide Tools abdecken.

ElevenLabs Kosten im Vergleich: $0.60, $3 oder $6 pro Audiostunde

Rein nach Nutzung ist Pika fünfmal günstiger als ElevenLabs Flash/Turbo und zehnmal günstiger als v3. Grundlage ist die aktuelle, gerundete Minutenkonvention der Anbieter. Bei geringem Volumen verändert die $10-Mitgliedschaft jedoch die Monatsrechnung. Deshalb ist die Kostenschwelle aussagekräftiger als das plakative Preisverhältnis.

Beide Preisgrundlagen wurden am 22. August 2026 auf den aktuellen Anbieterseiten geprüft. Der Pika API Club nennt eine monatliche Mitgliedschaft von $10, ein Startguthaben von $10 im ersten Monat und einen Preis von $0.01 je generierter Minute für Pika Speech. Laut Pika ist die Plattformgebühr von 5% in diesen Preisen enthalten. Die API-Preise von ElevenLabs liegen bei $0.05 pro 1,000 Zeichen für Flash/Turbo und $0.10 für v2/v3; 1,000 Zeichen entsprechen dort näherungsweise einer Sprechminute.

Mit dieser gemeinsamen Näherung entsteht eine direkt vergleichbare Einheit:

  • Pika Speech: etwa $0.01 pro 1,000 Zeichen beziehungsweise $0.60 pro Audiostunde, bevor die Mitgliedschaft eingerechnet wird.
  • ElevenLabs Flash/Turbo: $0.05 pro 1,000 Zeichen beziehungsweise etwa $3 pro Audiostunde.
  • ElevenLabs v3: $0.10 pro 1,000 Zeichen beziehungsweise etwa $6 pro Audiostunde.

Sei m die Zahl der in einem Monat generierten Minuten. Im laufenden Betrieb ergeben sich Rechnungen von 10 + 0.01m für Pika, 0.05m für ElevenLabs Flash/Turbo und 0.10m für ElevenLabs v3.

An zwei Punkten dreht sich der Preisvorteil:

  • Gegenüber v3: $10 + $0.01m = $0.10m; damit wird Pika ab etwa 111.11 Minuten günstiger, also nach rund 1 Stunde 51 Minuten.
  • Gegenüber Flash/Turbo: $10 + $0.01m = $0.05m; damit wird Pika ab 250 Minuten günstiger, also nach 4 Stunden 10 Minuten.

Konkrete Gesamtpreise für fertige Audiomengen zeigen den Effekt:

  • Eine Audiostunde pro Monat: Pika $10.60, Flash/Turbo $3, v3 $6. ElevenLabs gewinnt.
  • Zehn Audiostunden pro Monat: Pika $16, Flash/Turbo $30, v3 $60. Pika gewinnt.
  • Einhundert Audiostunden pro Monat: Pika $70, Flash/Turbo $300, v3 $600. Pika gewinnt mit großem Abstand.

Das Pika-Startguthaben von $10 verbessert die Rechnung im ersten Monat, sollte aber keine wiederkehrende Architekturentscheidung bestimmen. Die genannten Kostenschwellen basieren bewusst auf der laufenden Mitgliedschaft zuzüglich Nutzung.

Pika bezeichnet Speech als 9x kosteneffizienter als ElevenLabs v3. Das ist eine Anbieteraussage und kein Benchmark dieser Seite. In der Vergleichstabelle von Pika wurden für ElevenLabs v3 $0.09 pro Minute angesetzt; die Preise wurden am 14. August 2026 erfasst. Auf der aktuellen ElevenLabs-Seite stehen inzwischen $0.10 pro 1,000 Zeichen, gerundet auf etwa $0.10 pro Minute. Nach dieser aktuellen Konvention kostet Pika rein nutzungsbasiert ein Zehntel von v3. Der effektive Monatsvorteil nähert sich diesem Verhältnis aber erst, wenn die $10-Mitgliedschaft gegenüber dem Volumen kaum noch ins Gewicht fällt.

Säulendiagramm der monatlichen Kosten von Pika Speech, ElevenLabs Flash und ElevenLabs v3 bei zehn und einhundert Audiostunden
Monatliche API-Kosten für zwei fertige Audiomengen einschließlich der laufenden Pika-Mitgliedschaft

Qualitätsnachweise: ElevenLabs hat die stärkere Beleglage

Bei der Qualität ist ElevenLabs die sicherere Wahl, weil unabhängige Präferenzdaten zu den Modellen vorliegen. Pika Speech stützt sich bislang vor allem auf die eigene Bewertung zum Marktstart. Das macht die Ergebnisse von Pika nicht wertlos. Es bedeutet jedoch, dass eine vom Anbieter gemessene Auswertung klar von einem unabhängigen Benchmark getrennt werden muss.

Pika untersuchte das Voice Cloning anhand von 2,000 Samples pro Sprache auf Englisch und Chinesisch. In den eigenen Ergebnissen gewann keines der Modelle in allen Messgrößen:

  • Bei der englischen Wortfehlerrate lag ElevenLabs v3 mit 1.879% vor Pika mit 1.990%. Ein niedrigerer Wert ist besser; in diesem Test blieb das ElevenLabs-Ergebnis damit etwas näher am Transkript.
  • Auch bei der englischen Sprecherähnlichkeit führte ElevenLabs v3 mit 80.88 gegenüber 80.30.
  • Beim englischen DNSMOS-Schätzwert für die wahrgenommene Qualität führte Pika mit 3.188 gegenüber 2.912.

Für Pika ist das ein vielversprechendes Preis-Qualitäts-Ergebnis, aber kein Beleg dafür, dass das Tool bei den Skripten, Sprachen, Mikrofonen oder Stimmen eines Käufers besser klingt. Pika hat den Test konzipiert und veröffentlicht. Welche Aussagen die Zahlen tragen, hängt von den Samples, der Prompt-Verteilung, den Referenzaufnahmen und den gewählten Messgrößen ab.

Artificial Analysis liefert die derzeit verfügbare unabhängige Kontrolle für ElevenLabs. In der Speech Arena werden Hörerpräferenzen blind zwischen Samples verglichen, die aus demselben Text erzeugt wurden. Auf der für diesen Vergleich geprüften Seite belegte ElevenLabs v3 Conversational mit Elo 1,220 aus 1,754 Samples den fünften Platz, Eleven v3 mit Elo 1,179 aus 4,432 Samples den dreizehnten Platz.

Pika Speech war am 22. August 2026 nicht in diesem aktuellen Provider-Voice-Leaderboard vertreten. Genau diese fehlende Zeile ist die entscheidende Beleglücke. Eleven v3 führt die Arena zwar nicht an, seine Qualität wurde aber zumindest von einem unabhängigen System mit Blindabstimmungen gemessen. Für Pika stammen die aktuellen Nachweise von Pika selbst.

Für weitere etablierte Optionen deckt der Vergleich der besten Text-to-Speech-Tools den Markt über diese beiden Anbieter hinaus ab.

Voice Cloning: Pika startet schneller, ElevenLabs verwaltet Stimmen besser

Von einer Referenzaufnahme zum geklonten Sprechergebnis führt bei Pika der schnellste Weg. Laut Einführungsseite kann Pika Speech eine Stimme aus fünf Sekunden Referenzmaterial klonen; die API akzeptiert entweder eine voreingestellte Stimme oder die URL einer Referenzaufnahme. Wer Referenzmaterial übermittelt, muss bestätigen, dass die erforderlichen Rechte und Genehmigungen zum Klonen dieser Stimme vorliegen.

Der Kompromiss liegt im Workflow. Eine Pika-Anfrage übermittelt Referenzaufnahme und Skript, erzeugt einen Auftrag in der Warteschlange und erfordert anschließende Statusabfragen. Das passt zu einem Prototyp, einem personalisierten Batch-Render oder einem Produkt, das bereits saubere Ausgangsaufnahmen verwaltet. Die öffentliche API-Seite beschreibt kein professionelles, feinabgestimmtes Stimmenprogramm, das mit ElevenLabs PVC vergleichbar wäre.

ElevenLabs teilt Voice Cloning in zwei Produkte. Instant Voice Cloning verwendet das Sample während der Inferenz; weniger als zwei Minuten können für einen brauchbaren Klon genügen, empfohlen werden 1 bis 2 Minuten sauberes Audiomaterial. Professional Voice Cloning stimmt ein Modell gezielt ab und empfiehlt 30 bis 180 Minuten hochwertiges Audiomaterial.

Dieser zusätzliche Prozess ist nicht nur Reibungsverlust. Er zahlt sich aus, wenn eine Markenstimme über Kampagnen, Mitwirkende, Sprachen und monatelange Produktion hinweg konsistent bleiben muss. Für freigegebene Sprecher bietet professionelles Cloning zudem eine klarere betriebliche Lösung als eine Fünf-Sekunden-Referenz, die an einen einzelnen Auftrag gehängt wird.

Auch ElevenLabs bringt einen Lock-in mit. Laut Dokumentation lassen sich geklonte Stimmen weder herunterladen noch als eigenständige Dateien exportieren. Sie verbleiben im ElevenLabs-Konto. Wer später möglicherweise wechselt, muss deshalb die ursprünglichen Audio-Samples aufbewahren: Ein ElevenLabs-Klon kann nicht einfach zu Pika übertragen werden.

Sieger beim Einrichten eines Stimmenklons: Pika Speech. Fünf Sekunden vorzubereiten ist deutlich einfacher als ein oder zwei saubere Minuten.

Sieger beim professionellen Stimmenbetrieb: ElevenLabs. Verifizierung, IVC, PVC und kontobasierte Stimmenverwaltung rechtfertigen den höheren Input, wenn die Stimme selbst ein langlebiges Produktionsgut ist.

Wenn das Klonen nur ein Teil der Kaufentscheidung ist, hilft der umfassendere Vergleich von KI-Sprachgeneratoren.

Streaming, Sprachen und Longform: klarer Sieg für ElevenLabs

Für Live-Sprache ist ElevenLabs die richtige Wahl, weil die aktuelle öffentliche Pika-API nicht streamt. Pika nennt für dreiminütige Anfragen einen lokal gemessenen Echtzeitfaktor von 0.02. Daraus ergeben sich laut Pika etwa 1.2 Sekunden Generierungszeit für eine Minute Audio. Dieser Wert beschreibt den Durchsatz, also die Dauer eines vollständigen Workloads unter den Testbedingungen von Pika. Er ist keine First-Byte-Latenz der öffentlichen API.

Die öffentliche API-Seite von Pika Speech formuliert es eindeutig: Das Modell ist nicht für Echtzeit-Streaming-Synthese vorgesehen, liefert einen Auftrag in der Warteschlange und verlangt Statusabfragen bis zum Abschluss. Auf der Einführungsseite nennt Pika außerdem Streaming-Latenz und Longform-Konsistenz als künftige Arbeitsfelder.

ElevenLabs bietet WebSockets für Text to Speech und Text to Dialogue, die Audio schrittweise ausgeben. Flash v2.5 nennt etwa 75 ms Modelllatenz in 32 Sprachen. Für Eleven v3 Conversational werden etwa 280 ms Modelllatenz und 70+ Sprachen angegeben. Beide Latenzwerte schließen App und Netzwerk aus, beschreiben aber ein Live-Ausgabemodell – anders als Pikas Geschwindigkeit bei der vollständigen Generierung.

Bei Sprachen und Anfrageumfang wächst der Abstand weiter:

  • Die Einführungsseite von Pika nennt englische und chinesische Trainingsdaten und veröffentlicht Benchmarks für Englisch und Chinesisch. Eine Liste unterstützter Sprachen fehlt jedoch sowohl auf der öffentlichen Modell- als auch auf der Preisseite.
  • Pika begrenzt jede Anfrage auf fünf Minuten.
  • Eleven v3 nennt 70+ unterstützte Sprachen und ein Eingabelimit von 5,000 Zeichen.
  • Eleven Flash v2.5 nennt 32 Sprachen und ein Limit von 40,000 Zeichen. Nach der eigenen ElevenLabs-Näherung von 1,000 Zeichen pro Minute entspricht das ungefähr 40 Minuten.

Auch bei geringer Latenz hat ElevenLabs einen Vorbehalt. Flash v2.5 deaktiviert die Textnormalisierung standardmäßig; Telefonnummern, Datumsangaben und Währungen können daher unerwartet ausgesprochen werden. Für Agenten mit niedriger Latenz sollten solche Zeichenfolgen vor der TTS-Ausgabe normalisiert werden. Die modellinterne Normalisierung zu erzwingen, ist ein Enterprise-Feature.

Sieger bei Streaming, Sprachen und Longform-Abdeckung: ElevenLabs. Pikas Batch-Durchsatz ist beeindruckend. Der aktuelle API-Vertrag schließt das Tool jedoch für Live-Anrufer aus, die auf das erste Audiosegment warten.

Was ein Wechsel von ElevenLabs zu Pika Speech kostet

Ein Wechsel ist nur dann günstig, wenn der bestehende ElevenLabs-Workload bereits im Batch läuft und das Team seine sauberen Referenzaufnahmen noch besitzt. Bei einem Live-System, einer Bibliothek professioneller Stimmenklone oder einem mehrsprachigen Content-Betrieb können die Migrationskosten über den API-Einsparungen liegen.

Der erste Kostenblock ist die Entwicklung. Ein ElevenLabs-Streaming-Client verarbeitet Audio bereits während der Übertragung. Pika liefert einen Auftrag in der Warteschlange und verlangt Statusabfragen. Beim Wechsel müssen Anfrageverarbeitung, Wiederholungsversuche, Statusverfolgung, Ergebnisausgabe, Zeitüberschreitungen und Nutzererwartungen angepasst werden. Das Interaktionsmodell eines Voice-Agenten bleibt nicht erhalten, wenn lediglich die Endpunktadresse ausgetauscht wird.

Der zweite Kostenblock ist die Neuerstellung der Stimmen. ElevenLabs-Klone sind an das Konto gebunden und nicht als eigenständige Dateien exportierbar. Pika benötigt eine Referenzaufnahme oder eines seiner Presets. Fehlen die ursprünglich freigegebenen Samples, müssen Teams sie womöglich neu aufnehmen, Einwilligungen erneut prüfen und die daraus entstehende Stimme noch einmal freigeben.

Der dritte Kostenblock ist die Qualitätssicherung. Stimmen-IDs, Presets, Ausspracheverhalten, Tempoeinstellungen und emotionale Regie lassen sich nicht eins zu eins übertragen. Dieselben Skripte benötigen einen parallelen Testlauf – besonders Produktnamen, Zahlen, Datumsangaben, Abkürzungen, akzentgefärbte Sprache und lange Passagen. Weil Pika keine öffentliche Sprachenmatrix anbietet, ist jede benötigte Sprache ein Testfall und keine sichere Annahme.

Ein Wechsel ist sinnvoll, wenn alle folgenden Punkte erfüllt sind:

  • Der Workload besteht aus Batch-Sprache, nicht aus Live-Streaming.
  • Die Monatsproduktion liegt oberhalb der passenden Schwelle von 111 oder 250 Minuten.
  • Die Organisation besitzt die Referenzaufnahmen und darf sie erneut verwenden.
  • Pika besteht einen kontrollierten Pilotversuch für jede erforderliche Stimme, Sprache und Skriptart.

Von einem Wechsel ist abzuraten, sobald einer dieser Punkte zutrifft:

  • Audio muss in einen Live-Anruf oder eine Benutzeroberfläche gestreamt werden.
  • Die Ausgabe umfasst Sprachen, die Pika nicht öffentlich dokumentiert hat.
  • Ein Professional Voice Clone oder ein kontobasierter Stimmen-Workflow ist Teil der Produktionsanforderungen.
  • Die monatliche Generierung liegt unter der Kostenschwelle, sodass die $10-Pika-Mitgliedschaft teurer wäre als ElevenLabs PAYG.

Der nächste konkrete Schritt: ein paralleler Pilotversuch

Am Montag steht ein paralleler Pilotversuch an – keine Plattformmigration.

  1. Einen typischen Monat durchrechnen

    Zunächst werden die fertigen Audiominuten gezählt. Für Pika gilt dann $10 plus $0.01 pro Minute, für ElevenLabs Flash/Turbo $0.05 pro Minute und für v3 $0.10 pro Minute. Das Pika-Startguthaben des ersten Monats bleibt bei der laufenden Entscheidung außen vor.

  2. Anspruchsvolle Skripte auswählen

    Der Test umfasst Namen, Datumsangaben, Währungen, Abkürzungen, emotionale Wechsel, lange Sätze und jede erforderliche Sprache. Soweit es der jeweilige Workflow erlaubt, erhalten beide Anbieter dieselbe freigegebene Referenzaufnahme.

  3. Fehler bewerten

    Erfasst werden Transkriptfehler, Sprecherähnlichkeit, Aussprachekorrekturen, Stimmabweichungen, Durchlaufzeit und manuelle Nachbearbeitung. Muss ein günstiger Clip mehrfach neu generiert werden, kann der Stückpreisvorteil vollständig verschwinden.

  4. Einen Batch-Bereich umstellen

    Erfüllt Pika die Qualitätsanforderungen, wird zunächst ein reversibler Batch-Workload verlagert. Live- und mehrsprachige Workloads bleiben bei ElevenLabs, bis Pika die fehlende Abdeckung veröffentlicht und nachweist.

Entscheidungsdiagramm, das Live-Sprache zu ElevenLabs und Batch-Sprache mit hohem Volumen zu Pika leitet
Zwei Fragen entscheiden, ob sich der niedrigere Pika-Preis tatsächlich nutzen lässt

Häufig gestellte Fragen

Was ist günstiger als ElevenLabs?

Pika Speech ist bei dauerhafter Batch-Generierung oberhalb von etwa 111 v3-Minuten oder 250 Flash/Turbo-Minuten pro Monat günstiger. Unter diesen Schwellen kostet ElevenLabs PAYG weniger, weil bei Pika eine wiederkehrende Mitgliedschaft von $10 hinzukommt.

Wie viel berechnet ElevenLabs für Text-to-Speech?

Für die API berechnet ElevenLabs $0.05 pro 1,000 Zeichen mit Flash/Turbo und $0.10 pro 1,000 Zeichen mit v2/v3. Auf der Preisseite werden diese Tarife näherungsweise mit $0.05 beziehungsweise $0.10 pro generierter Minute angegeben.

Was ist die beste ElevenLabs Alternative?

Für Batch-Sprache in großen Mengen und Voice Cloning aus einer Fünf-Sekunden-Referenz ist Pika Speech hier die stärkste Kostenalternative. Für Streaming-Agenten, breit dokumentierte Sprachabdeckung oder einen Professional-Voice-Clone-Workflow ist es kein direkter Ersatz.

Welche Probleme treten bei ElevenLabs häufig auf?

In der Praxis fallen vor allem die zeichenbasierte Abrechnung, die Kontobindung nicht exportierbarer Stimmenklone und die standardmäßig deaktivierte Zahlennormalisierung in Flash v2.5 ins Gewicht. Besonders relevant sind diese Kompromisse in langfristig betriebenen Produktionssystemen.

Den passenden Voice-Stack auswählen, bevor sich Abos überschneiden: Die AI Tools Map for Business Owners unterstützt dabei.

Zuletzt aktualisiert

2. Sept. 2026

KategorieAI

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