Weaving Software im Vergleich: Treadl oder AdaCAD?
Weaving Software im Vergleich: Wann Treadl für gemeinsame Projekte überzeugt, wann AdaCAD bei parametrischen Entwürfen gewinnt und wo der WIF-Transfer hakt.

Bei Treadl vs. AdaCAD fällt die Wahl zwischen zwei Lösungen aus dem Bereich Weaving Software. Beide kosten $0, doch je nach Aufgabe gibt es einen anderen Sieger: Treadl eignet sich als gemeinsame Zentrale für Unterricht oder Projekte, AdaCAD für parametrische Entwurfsexperimente. Zusammen sollten beide nur mit einer geprüften WIF-Übergabe eingesetzt werden. Denn derselbe Entwurf mit 4 Schäften überstand zwar den erneuten Import im jeweils eigenen Tool, zeigte beim Wechsel zwischen den Anwendungen aber Datenverluste und einen Importfehler.
Weaving Software im Vergleich: Treadl für gemeinsame Projekte, AdaCAD für parametrische Entwürfe
Treadl ist die bessere Wahl, wenn das Umfeld eines Webentwurfs ebenso wichtig ist wie das Raster selbst. Lehrkräfte, Webgruppen oder Projektverantwortliche erhalten dauerhaft gespeicherte Cloud-Projekte, öffentliche oder private Sichtbarkeit, gemischte Dateitypen, Open-Source-WIF-Downloads und Gruppen mit Pinnwand.
AdaCAD passt besser, wenn ein Webentwurf als Experiment mit Regeln verstanden wird. Über Datenflüsse lassen sich Operationen verketten, vorgelagerte Parameter ändern und nachgelagerte Strukturen neu erzeugen. Das ist ein anderer kreativer Prozess als die Arbeit in einem klassischen Editor für Einzug, Verschnürung und Trittfolge.
Die Entscheidung nach Kategorien ist eindeutig. Treadl gewinnt beim dauerhaften Projektkontext und im Unterricht. AdaCAD gewinnt bei strukturellen Variationen. Treadl bietet den zugänglicheren klassischen Editor. Keines der beiden Tools gewinnt bei einer ungeprüften, anwendungsübergreifenden WIF-Übergabe.
Gerade deshalb sollten beide mit Bedacht kombiniert werden, statt eines zum vollständigen Ersatz des anderen zu erklären. WIF, das Weaving Information File, dient als Austauschformat für einen Webentwurf. Es ist keine portable Kopie sämtlicher Projekte, Diskussionen, Anhänge oder parametrischer Regeln.
Was der abgestimmte Workflow mit 4 Schäften geprüft hat
Die gemeinsame Ausgangsdatei war bewusst klein: ein zweifarbiger Köper mit 4 Schäften, 4 Tritten, 8 Kettfäden und 8 Schüssen. Beide Browser-Anwendungen importierten dieselbe WIF. Anschließend wurde mit derselben Änderung die Höhe auf 9 Schüsse erweitert. Danach erhielt die Arbeit einen Namen, wurde gespeichert, als WIF exportiert und in einer neuen Sitzung derselben Anwendung erneut importiert.
Beim eigenen Reimport bewahrte Treadl 8 Kettfäden, 9 Schüsse, 4 Schäfte und 4 Tritte. AdaCAD bewahrte 8 Kettfäden, 9 Schüsse, 4 Rahmen und 4 Tritte. Der Test prüfte außerdem ein öffentliches Treadl-Projekt aus Sicht eines abgemeldeten Besuchers, probierte die Freigabefunktion von AdaCAD im abgemeldeten Zustand aus und importierte anschließend jede exportierte WIF in die jeweils andere Anwendung.
Hier wurde die Dateiübergabe getestet, nicht die Qualität des Gewebes. Kein Webstuhl wurde eingerichtet, kein Garn bemustert und es werden keine Aussagen zu Anschlag, Kettfadendichte, Eignung der Flottierungen oder Griff des fertigen Gewebes getroffen. Diese Entscheidungen bleiben Aufgabe der Weberin oder des Webers.

Webprojekte teilen: Treadl bewahrt den laufenden Kontext
Treadl ist die bessere Zentrale für einen Kurs, eine Webgruppe oder ein langfristiges Projekt, weil der Entwurf direkt neben seiner Erläuterung liegt. Das Projektmodell kann Muster, Bilder, Texte und andere Dateien unter einer eindeutigen Adresse aufnehmen. Zur Wahl stehen öffentliche, private und Open-Source-Projekte.
Der Praxistest bestätigte den entscheidenden Teil dieses Versprechens. Ein öffentliches Open-Source-Testprojekt ließ sich von einem abgemeldeten Besucher öffnen, und die zugehörige WIF-Quelldatei war ohne Sitzung des Projektinhabers verfügbar. Das temporäre Konto und das Projekt wurden nach der Prüfung gelöscht.
Mit den Gruppen ergänzt Treadl eine Ebene, die AdaCAD gar nicht abdecken will: offene oder geschlossene Mitgliedschaft, Projektsichtbarkeit, ein Mitgliederverzeichnis und eine Pinnwand, auf der Arbeiten besprochen und Projekte angehängt werden können. Damit ist das Tool für einen Webkurs oder eine Lerngruppe glaubwürdig aufgestellt. Für die Einladung in eine geschlossene Gruppe benötigt die empfangende Person weiterhin ein Treadl-Konto.
Treadl sinnvoll einsetzen
Treadl eignet sich als maßgebliche Ablage für die menschliche Seite der Arbeit. Für jede Studie wird ein eigenes Projekt angelegt, die aktuelle WIF importiert und um Referenzfotos sowie Notizen ergänzt. Danach folgen die Wahl zwischen öffentlicher und privater Sichtbarkeit und die Freigabe als Open Source, sofern Besucher den Entwurf herunterladen dürfen. Zusammengehörige Projekte können in einer Gruppe gebündelt werden, wenn mehrere Personen denselben Unterrichtskontext benötigen.
„Geteilt“ muss hier präzise verstanden werden. Treadl bietet gemeinsamen Zugriff, Projektkontext, Kommentare und Gruppendiskussionen. Eine synchrone Entwurfsbearbeitung mit mehreren Mauszeigern wird in der öffentlichen Dokumentation nicht zugesagt. Wenn zwei Personen getrennte Kopien ändern, sollte eine Person die maßgebliche WIF verwalten und jede Übergabe ausdrücklich kennzeichnen.
Parametrische Webentwürfe: AdaCAD gewinnt bei der Strukturerkundung
AdaCAD ist das stärkere Entwurfslabor, weil ein Datenfluss Beziehungen statt einzelner Zellen festhält. Dabei speist ein Entwurf eine Operation, deren Ergebnis in die nächste Operation fließt; ändert sich ein Parameter, können sich die nachfolgenden Ergebnisse automatisch aktualisieren.
Die offizielle Erklärung des parametrischen Entwerfens vergleicht Operationen mit Gitarrenpedalen: Jedes erhält eine Eingabe, verändert sie nach einer Regel und reicht das Ergebnis weiter. AdaCAD dokumentiert derzeit mehr als 50 Operationen, mit denen Entwürfe erzeugt, umgeformt, angeordnet und kombiniert werden können. So entsteht ein deutlich größerer Variantenraum als beim wiederholten manuellen Neuzeichnen eines klassischen Entwurfs.
Wann der Graph entscheidend ist
Der Datenfluss lohnt sich, wenn die Regel selbst das eigentliche Werkstück ist. Ein Entwurf kann einen Köper erzeugen, kacheln, mit einer anderen Struktur kombinieren, einen einzelnen Parameter ändern und das nachgelagerte Ergebnis aktualisieren lassen. Der aktuelle Arbeitsbereich unterstützt Schaft-, Dobby-, Direktanbindungs- und Jacquardarbeiten; zugleich erlaubt der Direkteditor weiterhin Änderungen per Mausklick.
Die Einschränkung wird leicht übersehen. Nur ein Ausgangsentwurf – also ein direkt erstellter und nicht durch eine Operation erzeugter Entwurf – lässt sich frei bearbeiten. Laut der offiziellen Dokumentation zu Ausgangsentwürfen kopiert Enable Edits die Ausgabe einer Operation in einen neuen Ausgangsentwurf und entfernt diese Kopie aus dem Datenfluss. Spätere Änderungen weiter oben im Graphen erreichen sie nicht mehr.
Daraus folgt die Arbeitsregel: Während Regeln erkundet werden, bleibt der Entwurf im Graphen. Erst wenn ein bestimmtes Ergebnis für die manuelle Nachbearbeitung bereit ist, wird es herausgelöst. Wer diesen Schritt zu früh macht, verwandelt einen parametrischen Entwurf wieder in ein einmaliges Raster.
WIF-Import und -Export: Einzeln bestehen beide, beim Transfer hakt es
Jede Anwendung bestand ihren eigenen WIF-Rundlauf. Der anwendungsübergreifende Test brachte jedoch zwei konkrete Grenzfälle ans Licht. WIF ist hier also nützlich, aber nicht verlustfrei.
Treadl zu Treadl bestand den Test. Der bearbeitete Export wies 8 Kettfäden und 9 Schussfäden aus. Ein neuer Treadl-Import öffnete ihn wieder mit 8 Kettfäden, 9 Schüssen, 4 Schäften und 4 Tritten.
AdaCAD zu AdaCAD bestand den Test. AdaCAD 5.1.3 exportierte den bearbeiteten Entwurf. Eine neue AdaCAD-Sitzung öffnete ihn wieder mit 8 Kettfäden, 9 Schüssen, 4 Rahmen und 4 Tritten.
Treadl zu AdaCAD scheiterte am unbearbeiteten Export. Die WIF von Treadl deklarierte 4 Tritte, enthielt im Block [TIEUP] aber zusätzlich die leeren nummerierten Schlüssel 5= und 6=. AdaCAD meldete den Importfehler Cannot set properties of undefined (setting '4'). Nachdem ausschließlich diese beiden leeren Zeilen entfernt worden waren, lud AdaCAD die Datei mit den erwarteten 8 Kettfäden, 9 Schüssen, 4 Rahmen und 4 Tritten.
Beim Wechsel von AdaCAD zu Treadl ging der leere neunte Schuss verloren. Die WIF von AdaCAD deklarierte 9 Schussfäden, enthielt im Block [TREADLING] aber nur Einträge für die Schüsse 1 bis 8, weil der hinzugefügte Schuss leer war. AdaCAD berücksichtigte beim eigenen Reimport die deklarierte Höhe. Treadl rekonstruierte aus den vorhandenen Trittfolgeeinträgen dagegen einen Entwurf mit 8 Schüssen.
Hinzu kam eine Warnung zu den Maßeinheiten. Die Ausgangs-WIF deklarierte Zentimeter mit einem Abstand von 0.25. AdaCAD zeigte 0.25 Ends per Inch und eine Breite von 32 in an; im anschließenden Export fehlten sowohl die ursprüngliche Einheit als auch der Abstand. Fadendichte und physische Abmessungen sollten nach dem Import ausdrücklich geprüft und nicht stillschweigend als verlässliche Metadaten behandelt werden.
Vor der Übergabe einer WIF an die andere Anwendung sollten folgende Punkte geprüft werden:
- deklarierte Anzahl der Kett- und Schussfäden im Vergleich zum sichtbaren Entwurf;
- jeder neue Schuss auf einen tatsächlichen Eintrag in Trittfolge oder Hebeplan;
- der Verschnürungsblock auf nummerierte Zeilen oberhalb der deklarierten Trittzahl;
- Anzahl der Schäfte oder Rahmen, Trittzahl, Oberfachkonvention und Ursprung;
- Kett- und Schussfarben, Einheiten, Dichte und physische Breite;
- das Gewebebild selbst, nicht nur Dateiname und Erfolgsmeldung des Imports.
Eine breitere Auswahl an Desktop-, Mobil-, visuellen und strukturellen Lösungen bietet der Überblick zu Software für Handwebentwürfe. Dieser Vergleich ist bewusst enger gefasst: Er klärt die Unterschiede zwischen den beiden kostenlosen Browser-Arbeitsbereichen und die Übergabe zwischen ihnen.
Kostenlose Weaving Software im Browser hat keinen Preis-Kipppunkt
Beide Lizenzpreise wurden am 17. September 2026 mit $0 bestätigt. Treadl bezeichnet seine Software als kostenlos, und AdaCAD gibt an, kostenlos online verfügbar zu sein, ohne Download oder Installation.
Auf einzelne Plätze umgerechnet kosten beide Tools $0 pro Platz und Monat. Auch ein Kurs mit 30 Personen bleibt bei 30 x $0 = $0 an Softwarelizenzen. Es gibt keinen Preispunkt, an dem eines günstiger als das andere wird. Ein erfundener stündlicher Break-even würde Zeitdaten voraussetzen, die in diesem Workflow nicht erhoben wurden.
Der Kipppunkt liegt in der Arbeitsweise:
- Treadl liefert den höheren Wert, sobald eine dauerhafte Projektseite, eine Unterrichtsgruppe, Anhänge oder der Gastzugriff auf Quelldateien wiederholte Abstimmung vermeiden.
- AdaCAD liefert den höheren Wert, sobald ein vorgelagerter Parameter mehrere strukturelle Varianten erzeugen soll, ohne dass sie von Hand neu gezeichnet werden.
- Lokale Speicherung und Identität gehören zu den Kosten. AdaCAD kann einen lokalen
.ada-Arbeitsbereich ohne Konto herunterladen; das Speichern auf dem Server nutzt dagegen die Google-Anmeldung. Für den dauerhaften Cloud-Projektablauf von Treadl ist ein Konto erforderlich.
Keine Lizenzgebühr bedeutet nicht, dass ein Wechsel kostenlos ist. Die Kosten verlagern sich auf Dateiprüfung, Kontorichtlinien, Benennung, Verantwortlichkeiten und das Risiko, Projektlogik zu verlieren.

So funktioniert die beste Kombination
Die saubere Arbeitsteilung lautet: AdaCAD erzeugt die Struktur, Treadl veröffentlicht den ausgewählten Entwurf mitsamt seinem Projektkontext. Auf beiden Seiten bleibt der ursprüngliche Arbeitsbereich erhalten, damit die WIF nie zur einzigen Kopie wird.
Die Regel in AdaCAD aufbauen
Ausgangsentwürfe und Datenfluss anlegen, Parameter ändern und Ergebnisse vergleichen, solange sie miteinander verbunden bleiben. Vor dem Herauslösen eines Entwurfs den vollständigen Arbeitsbereich als
.ada-Datei speichern.Ein Ergebnis auswählen und fertigstellen
Sobald ein Ergebnis manuelle Änderungen verdient, Enable Edits bewusst einsetzen. Jeden hinzugefügten Schuss ausfüllen und Einzug, Verschnürung oder Hebeplan, Trittfolge, Farben und Ursprung prüfen.
WIF exportieren und prüfen
Die deklarierten Abmessungen mit den ausgefüllten Zeilen abgleichen. Dichteeinheiten prüfen und ungültige leere Verschnürungszeilen oberhalb der deklarierten Trittzahl entfernen, falls die empfangende Anwendung die Datei zurückweist.
Den geprüften Entwurf in Treadl importieren
Den Entwurf in einem benannten Projekt ablegen, Briefing, Musterfotos, Garnnotizen und Unterrichtsmaterial ergänzen und anschließend die passenden Einstellungen für öffentlich, privat, Gruppe und Open Source wählen.
Für Änderungen zur maßgeblichen Originaldatei zurückkehren
Bei Regeländerungen den
.ada-Graphen erneut öffnen. Für Diskussion und Verteilung das Treadl-Projekt aktualisieren. Ändert sich die strukturelle Masterdatei, wird eine neue geprüfte WIF exportiert.
So bleiben die Stärken beider Tools erhalten. AdaCAD muss kein Kursarchiv werden, und Treadl muss keinen parametrischen Graphen nachbilden.
Wechselkosten: Was übertragen wird und was nicht
Beim Wechsel von Treadl zu AdaCAD wird der Entwurf übertragen, nicht das Projekt. WIF kann Einzug, Verschnürung, Trittfolge oder Hebeplandaten, Farben und einige Metadaten transportieren. Bilder, Textdateien, Kommentare, Gruppenmitgliedschaften und der Verlauf, der erklärt, warum sich ein Entwurf geändert hat, kommen aus Treadl nicht mit.
Beim Wechsel von AdaCAD zu Treadl wird die Entwurfslogik abgeflacht. Die empfangende Anwendung erhält einen Ergebnisentwurf, aber weder die Operationen noch die Verbindungen oder Parameter, aus denen er entstanden ist. Wer den Graphen später wiederherstellen will, muss die Logik von Hand rekonstruieren. Deshalb bleibt die .ada-Datei erhalten, auch wenn Treadl zur öffentlichen Zentrale wird.
Ein Wechsel zu AdaCAD lohnt sich nicht allein deshalb, weil „parametrisch“ fortschrittlicher klingt. Eine Lehrkraft, die einen geraden Einzug demonstriert, eine Webgruppe, die Mitgliederprojekte sammelt, oder eine webende Person, die Notizen neben vertrauten Entwürfen ablegt, gewinnt womöglich nur zusätzliche Reibung und keine nützlichen Varianten.
Ebenso wenig sollte Treadl einen aktiven AdaCAD-Datenfluss ersetzen. Treadl kann das ausgewählte Ergebnis samt Begleitmaterial aufnehmen; für diese Arbeitsweise bleibt jedoch der Operationsgraph die bearbeitbare Quelle.
Am günstigsten ist häufig gar kein vollständiger Wechsel: Ein Tool bleibt die Masteranwendung für seine stärkste Ebene, und geprüfte Zwischenstände werden nur dann an das andere übergeben, wenn sich diese Ebene ändert.
Häufig gestellte Fragen
Welche Websoftware ist die beste?
Einen universellen Sieger gibt es nicht. Treadl ist die bessere kostenlose Browser-Lösung für gemeinsame Projekte und den Unterrichtskontext, AdaCAD für die parametrische Erkundung von Strukturen. Desktop-Software kann weiterhin vorn liegen, wenn eine tiefgehende Webstuhlsteuerung, Analyse oder Hardwareintegration den Ausschlag gibt.
Treadl oder AdaCAD zum Weben?
Treadl eignet sich als Zentrale für Projekte und Freigaben, AdaCAD als Labor für parametrische Webentwürfe. Werden beide eingesetzt, sollte die jeweilige native Masterdatei erhalten und jede WIF-Übergabe geprüft werden.
Treadl oder AdaCAD für Einsteiger?
Treadl bietet den zugänglicheren klassischen Einstieg für Anfänger, die Einzug, Verschnürung und Trittfolge lernen. AdaCAD passt zu Einsteigern, deren eigentliches Ziel die regelbasierte Erzeugung von Strukturen ist und die bereit sind, Datenflüsse zu erlernen.
Gibt es kostenlose Websoftware?
Treadl und AdaCAD sind beide kostenlose Browser-Lösungen. Treadl konzentriert sich auf Projekte, Freigaben und die vertraute Bearbeitung von Entwürfen; AdaCAD auf direkte Bearbeitung und parametrische Operationen.
Was ist der wichtigste Unterschied zwischen Brettchenweben und Weben auf dem Inkle-Webrahmen?
Beim Brettchenweben entsteht die Struktur durch das Drehen eingefädelter Brettchen. Inkle bezeichnet einen Webrahmen für schmale Bänder und eine verbreitete kettbetonte Webpraxis; ein Inkle-Webrahmen kann auch beim Brettchenweben für die nötige Spannung sorgen. Weder Treadl noch AdaCAD ist in erster Linie ein Planer für Brettchendrehungen.
Wo gibt es kostenlose Webmuster?
Geeignete Quellen sind Bibliotheken von Webgruppen, Museen und gemeinfreie Sammlungen sowie Veröffentlichungen von Designern mit klaren Nutzungsrechten und Open-Source-Projekte auf Treadl. Vor dem Weben sollten Webstuhltyp, Schaftzahl, Fadendichte und Lizenz geprüft werden.
Kann man auf einem Inkle-Webrahmen mit Brettchen weben?
Ja. Ein Inkle-Webrahmen kann die Kette unter Spannung halten, während die Brettchen die Fächer steuern. Zu prüfen sind nutzbare Kettlänge und Arbeitsraum des Rahmens. Außerdem braucht es einen Plan fürs Brettchenweben; ein Editor für Schaftentwürfe bildet die Drehfolge nicht automatisch ab.
Welcher Inkle-Webrahmen ist der beste?
Entscheidend sind nutzbare Bandlänge, Spannungsverstellung, Platz zum Durchführen des Schiffchens, Transportfähigkeit und Unterrichtsangebote vor Ort. Dieser Softwarevergleich bestimmt keinen Sieger unter den Webrahmen.
Welches Garn eignet sich am besten zum Brettchenweben?
Glattes, festes Garn mit geringer Dehnung lässt sich meist leichter spannen und ist weniger abriebgefährdet. Welche Faser und Stärke passen, hängt dennoch von Brettchen, Dichte, Verwendungszweck des Bands und gewünschtem Finish ab. Daher sollte zuerst eine Probe gewebt werden.
Ist Brettchenweben schwierig?
Der Grundablauf ist erlernbar. Drallansammlung, Brettchenausrichtung, ausgelassene Drehungen und komplexe Drehfolgen erhöhen jedoch den Schwierigkeitsgrad. Ein kurzer Rapport und eine Methode zum Markieren der Brettchenreihenfolge erleichtern den Einstieg.
Welcher Webstuhl eignet sich für Einsteiger am besten?
Ein Webrahmen mit starrem Webkamm ist ein zugänglicher Einstieg für breitere Stoffe; Rahmenwebstuhl, Inkle-Webrahmen und Tischwebstuhl passen zu anderen Zielen. Zugang zu einer Lehrkraft, geeignete Projekte und ein Webstuhl, der aufgebaut bleiben kann, sind oft wichtiger als die Software.
Ist Weben ein teures Hobby?
Der Einstieg kann mit einem kleinen Webstuhl, einer überschaubaren Menge Garn und kostenloser Software wie Treadl oder AdaCAD günstig sein. Größere Bodenwebstühle, Spezialgarne, Werkzeuge, Kurse und Atelierraum treiben das Budget nach oben.
- Zuletzt aktualisiert
- 17. Sept. 2026
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