Claude Models im Vergleich: Welches Modell passt?
Claude-Modelle im Vergleich: Fähigkeiten, API-IDs, Kontextlimits und Voreinstellungen in Apps und Claude Code. So gelingt die Auswahl für den Arbeitsalltag.
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Für die meisten API-Aufgaben empfiehlt Anthropic Claude Opus 5.5. Für die tägliche Arbeit in den Claude-Apps verweist der Lernleitfaden dagegen auf Claude Sonnet 5.5. Die aktuellen Claude Models haben alle ein Standardkontextfenster von 1M Tokens. Dessen Größe allein hilft daher nicht bei der Frage, welches Modell zur jeweiligen Aufgabe passt.
Am 25. Oktober 2026 mit der aktuellen Dokumentation von Anthropic abgeglichen. Claude ist Anthropics Familie von KI-Modellen. Sie lassen sich über die Claude-Apps nutzen oder über Dienste, die Entwickler in ihre eigene Software einbinden. Zur Auswahl stehen Claude Fable 5.1 für anspruchsvolle, umfangreiche Aufgaben, Opus 5.5 für komplexe Programmier- und Wissensarbeit, Sonnet 5.5 für zügige Zusammenarbeit im Alltag und Claude Haiku 5.5 für zeitkritische Aufgaben mit hohem Volumen. Der Zugang zu Claude Mythos 5.1 ist eingeschränkt. Modellübersicht, Auswahlhilfe für die API, App-Leitfaden der Claude Academy.
Claude Models im Vergleich: Die aktuelle Modellpalette
Zuerst kommt die Aufgabe, dann die Prüfung, ob Konto und Plattform das passende Modell bereitstellen. Die folgende Tabelle übernimmt Anthropics Modellnamen, API-Kennungen, Standardlimits und Beschreibungen der Einsatzbereiche. Bei Mythos steht stattdessen die Zugangsvoraussetzung, da es dieselben Fähigkeiten wie Fable bietet.
Die Angaben zu den Entwicklerplattformen stammen von den jeweiligen Modellseiten. In den Apps hängt die Verfügbarkeit vom Tarif und den Berechtigungen der Organisation ab. Das Modellmenü der Apps und die Liste der von Claude Code unterstützten Modelle bestätigen, welche öffentlich verfügbaren Modelle dort angeboten werden. Die Angaben zu Kontext und Ausgabe beschreiben die Modelle selbst; sie sagen nichts über das Nutzungskontingent eines Abonnements aus.
Mythos 5.1 richtet sich an geprüfte Organisationen. Laut Anthropic hat es dieselben Fähigkeiten und technischen Spezifikationen wie Fable 5.1. Der Zugang erfolgt über Verifizierungsprogramme, darunter das Cyber Verification Program. Eine API-Kennung in der Tabelle verschafft noch keinen Zugriff: Eine Organisation muss sich über das für ihren Anwendungsfall zuständige Programm bewerben. Für Gründer oder Entwickler ohne solchen Zugang ist Fable die allgemein verfügbare Option, die sich für dieses Anspruchsniveau prüfen lässt. Mythos-Dokumentation. Unser Leitfaden zu Claude Mythos erläutert die Zugangsbedingungen genauer.
Welches Modell ist in den Claude-Apps und in Claude Code voreingestellt?
Die Empfehlung für die Apps, die im Konto gespeicherte Modellauswahl und das beim Start verwendete Standardmodell von Claude Code sind verschiedene Dinge. Wer das auseinanderhält, vermeidet einen häufigen Fehler bei Beschaffung und Einführung: die Annahme, dass alle Beschäftigten und Integrationen mit demselben Modell starten.
Claude-Apps: Sonnet für den Alltag, gespeicherte Auswahl und Admin-Vorgaben gehen vor
Die Claude Academy empfiehlt Claude Sonnet 5.5 als Ausgangspunkt für die tägliche Arbeit. Es ist deshalb eine naheliegende erste Wahl. Der nächste Chat kann dennoch mit einem anderen Modell öffnen, wenn eine frühere Auswahl gespeichert wurde oder eine Organisationsrichtlinie greift.
Anthropic dokumentiert sowohl gespeicherte Modellauswahlen als auch Standardvorgaben für Organisationen oder Rollen in Enterprise, die diese Auswahl ersetzen können. Administratoren können zudem festlegen, dass jedes neue Gespräch mit einem bestimmten Modell und Denkaufwand beginnt. Welches Modell im konkreten Chat verwendet wird, zeigt der Name neben der Senden-Schaltfläche. Verhalten der Modellvoreinstellungen.
Ein konkretes Gegenbeispiel zur allgemeinen Empfehlung ist der optionale Effizienzmodus der einheitlichen Claude-Oberfläche für Enterprise: Er startet Sitzungen mit Sonnet 5.5 bei niedrigem Denkaufwand und beschränkt die Modellauswahl auf Sonnet und Haiku. Enterprise-Konfiguration.
Claude Code: Opus 5.5 als Standard, Microsoft Foundry als Ausnahme
Für Anthropics Programmierassistenten Claude Code sind folgende Standardmodelle nach Kontotyp dokumentiert:
- Opus 5.5: Pro, Max, Team, Enterprise und die Anthropic API; außerdem Claude Platform on AWS, Amazon Bedrock und die Agent Platform von Google Cloud.
- Sonnet 4.5: Microsoft Foundry.
Diese Voreinstellungen greifen, wenn weder eine gespeicherte Auswahl noch eine Organisationsvorgabe oder eine andere vorrangige Einstellung vorliegt. Fable ist bei keinem Anbieter das Standardmodell eines Kontotyps. Die Aliasse opus, sonnet und haiku verweisen bei der Anthropic API auf die neuesten Modelle; bei anderen Anbietern können sie auf ältere Versionen zeigen. Modellkonfiguration von Claude Code.
Mit /model lässt sich ein Modell auswählen, mit /status das aktuell verwendete prüfen. Wer einen reproduzierbaren Ausgangspunkt braucht, kann Claude Code mit claude --model claude-opus-5-5 starten, sofern der Anbieter das Modell unterstützt. Befehle zur Modellauswahl.
Claude-Modelle auswählen: Fähigkeiten, Tempo und Denkaufwand
Entscheidend ist zunächst, woran das Modell bei einer Aufgabe scheitern könnte. Danach lässt sich der Denkaufwand abstimmen. Anthropic nennt Fähigkeiten, Geschwindigkeit, Kosten und Denkaufwand als Auswahlkriterien. Der Entwicklerleitfaden beschreibt einen auf Effizienz ausgerichteten Weg mit Haiku 5.5 als Ausgangspunkt und einen auf Leistungsfähigkeit ausgerichteten Weg mit Opus 5.5. Besteht das Modell bei anspruchsvollen Aufgaben selbst mit xhigh oder max die eigenen Prüfungen nicht, kommt Fable 5.1 infrage. Auswahlhilfe für Modelle.
Beim Latenzvergleich stuft Anthropic Haiku als am schnellsten, Sonnet als schnell, Opus als mittel und Fable als langsamer ein. Diese Angaben beschreiben relative Unterschiede und garantieren keine bestimmten Antwortzeiten. Latenzvergleich. Für die routinemäßige Klassifikation eingehender Vorgänge oder die Datenextraktion bietet sich Haiku als Startpunkt an. Erfüllt es eine Anforderung nicht, folgt ein leistungsfähigeres Modell. Größere Modelle gezielt für schwierige Fälle vorzusehen, ist ein sinnvoller Ansatz für die eigene Erprobung.
Eine Evaluation ist eine wiederholbare Prüfung anhand vertrauter Aufgaben mit klar festgelegten Erfolgskriterien. Bei der Zuordnung eingehender Anfragen kann Erfolg bedeuten, die richtige zuständige Stelle zu wählen und unklare Fälle zur weiteren Prüfung weiterzugeben. Für einen Gründer, der eine strategische Analyse prüft, kann es dagegen darauf ankommen, Quellenbelege zu erhalten und widersprüchliche Annahmen kenntlich zu machen. Das sind unterschiedliche Abnahmekriterien, auch wenn beide Aufgaben als Text vorliegen.
Das Modell lässt sich mit der Person vergleichen, der eine Aufgabe übertragen wird. Der Denkaufwand bestimmt, wie viel Zeit sie für die Untersuchung bekommt. Mehr Denkaufwand kann schwierige Antworten verbessern, erhöht aber auch Wartezeit und Tokenverbrauch. Eine fehlende Fähigkeit erhält das Modell dadurch nicht.
Die Standardwerte für den Denkaufwand in der API sind high bei Fable 5.1 und Sonnet 5.5 sowie medium bei Opus 5.5 und Haiku 5.5. Modellspezifikationen. Dabei kommt es auf die jeweilige Umgebung an: In der Sonnet-Ankündigung nennt Anthropic Medium als Standard für die Apps und Claude Code, während die Claude Platform High verwendet. Ankündigung von Sonnet 5.5.
Für klar definierte Programmieraufgaben und Tool-Einsätze mit Sonnet empfiehlt Anthropic den Einstieg mit medium. Bei schwierigeren Aufgaben lässt sich der Wert erhöhen; xhigh oder max sind dann sinnvoll, wenn die Evaluation einen Vorteil zeigt. Leitfaden zum Denkaufwand. Bei Ergebnisvergleichen sollten Modell und Denkaufwand gemeinsam dokumentiert werden. Sonst bleibt unklar, welche Änderung geholfen hat.

Welches Claude-Modell eignet sich am besten zum Programmieren?
Für komplexe Programmieraufgaben ist Opus 5.5 der Ausgangspunkt; für klar abgegrenzte Aufgaben mit schnellen Rückmeldungen bietet sich Sonnet 5.5 an. Anthropic positioniert Opus für umfangreiche Programmierarbeit mit Agenten, bei der das Modell über mehrere Schritte hinweg plant und Tools einsetzt. Sonnet verbindet Geschwindigkeit mit Programmierfähigkeiten für den Alltag. Opus-Spezifikationen, Sonnet-Ankündigung.
Wer allein einen bekannten Fehler behebt, kann sinnvoll mit Sonnet beginnen. Soll ein Agent für einen CTO ein Architekturproblem durch ein Repository verfolgen, empfiehlt sich ein erster Versuch mit Opus. Entscheidend ist dann, ob die vorgeschlagene Änderung die Prüfungen des Projekts besteht. Fable kommt ins Spiel, wenn sich die Arbeit ungewöhnlich lange hinzieht oder die Evaluation von Opus weiterhin erhebliche Lücken zeigt. Der ausführliche Vergleich Claude Opus vs Sonnet erklärt diese Abgrenzung.
Welches Claude-Modell eignet sich am besten zum Schreiben?
Sonnet 5.5 ist der praktische Einstieg für alltägliche Schreib- und Überarbeitungsaufgaben. Anthropic hebt seine Stärken bei klar umrissenen Aufgaben sowie beim Erstellen von Dokumenten, Präsentationen und Tabellen hervor. Sonnet-Ankündigung.
Wer aus einem freigegebenen Briefing eine interne Mitteilung erstellt, sollte Faktentreue, Ton und Überarbeitungsaufwand bewerten. Eine längere Antwort ist nicht automatisch der bessere Entwurf. Für einfache Extraktionen oder kurze Zusammenfassungen sollte Haiku in den Vergleich einbezogen werden. Wenn der Text eine anspruchsvolle Analyse voraussetzt, lohnt sich eine Evaluation von Opus. Unser Leitfaden zu Claude Haiku und Sonnet vertieft die Auswahl für alltägliche Aufgaben.
Welches Claude-Modell ist für Recherchen am besten geeignet?
Opus eignet sich für schwierige Recherchen, die im Dialog gesteuert werden. Fable kommt für umfangreiche Aufträge infrage, an deren Ende ein fertiges Arbeitsergebnis stehen soll. Das entspricht Anthropics App-Leitfaden: Opus passt zu komplexen Analysen mit Rückfragen und Gegenprüfung; Fable zu langen Aufgaben mit zusammenhängenden Schritten und weniger Zwischenabstimmungen. Claude Academy.
Ein Gründer, der einen neuen Markt untersucht, möchte womöglich nach jeder Antwort eine Annahme hinterfragen. Bei einem delegierten Rechercheauftrag werden dagegen eher die Anforderungen an die Quellen, die zu klärenden Fragen und der abschließende Bericht vorab festgelegt. Ein solcher Auftrag ist ein besserer Grund, Fable zu erproben, als allein der Wunsch nach dem Spitzenmodell. Der Leitfaden zu Claude Fable 5.1 hilft bei der Vorbereitung einer solchen Übergabe.
Was bedeuten die Grenzen für Kontext und Ausgabe?
Das Kontextfenster ist der Arbeitsraum des Modells; die maximale Ausgabe begrenzt den erzeugten Inhalt. Tokens sind die Einheiten, die ein Modell verarbeitet. Sie entsprechen keiner festen Anzahl von Wörtern. Der Kontext lässt sich als Lesetisch verstehen, auf dem Anweisungen, Gesprächsverlauf und Quellenmaterial liegen und noch Platz für die Antwort bleiben muss. Das Ausgabelimit begrenzt den neu erzeugten Anteil. Dokumentation zum Kontextfenster.
Die standardmäßigen 1M Tokens Kontext und 128K Tokens maximale Ausgabe aus der Tabelle bedeuten also nicht, dass ein Bericht mit einer Million Tokens angefordert werden kann. Auch das interne Nachdenken zählt zum max_tokens-Budget der API, selbst wenn dessen Inhalt nicht zurückgegeben wird. Dokumentation zum Denkaufwand.
Daneben dokumentiert Anthropic eine Beta-Funktion der Message Batches API. Mit output-300k-2026-03-24 ermöglicht sie bei Opus 5.5, Sonnet 5.5 und Haiku 5.5 bis zu 300k Ausgabe-Tokens. Das ist eine besondere Funktion für die Stapelverarbeitung, kein Standardwert für die maximale Ausgabe und keine Zusage für Chatantworten. Opus, Sonnet, Haiku.

Für Verantwortliche in mittelständischen Unternehmen folgt daraus: Nur weil ein Modell eine Dokumentensammlung annimmt, hat es noch nicht alle wichtigen Zusammenhänge erfasst. Es sollte Belege aus dem Quellenmaterial nennen; entscheidungsrelevante Schlussfolgerungen müssen geprüft werden. Die Nutzungskontingente der Apps sind eine weitere, von diesen Modellgrenzen unabhängige Beschränkung. Nutzungs- und Längenlimits.
Auf welchen Plattformen laufen die Modelle?
Ein Eintrag in der Plattformliste bestätigt einen unterstützten Zugangsweg, aber noch keine Berechtigung für das eigene Konto. Bevor ein fehlendes Modell als Funktionsproblem eingeordnet wird, sollte geprüft werden, welches Deployment die Anwendung nutzt und welche Modell-ID sie tatsächlich sendet.
Claude-Modelle auf Amazon Bedrock
Amazon Bedrock führt die aktuellen Modelle mit Kennungen wie anthropic.claude-opus-5-5. Dazu gehört auch anthropic.claude-mythos-5-1, für das eine Verifizierung erforderlich ist. Die Zugangsvoraussetzungen unterscheiden sich je nach Modell. Für die Konfiguration dieses Zugangswegs gilt die Bedrock-ID aus Anthropics Tabelle. Die einfache Claude-API-ID lässt sich nicht in jeder Integration beliebig dagegen austauschen. Claude auf Amazon Bedrock.
Claude-Modelle über Vertex AI
Anthropics aktuelle Dokumentation nennt diesen Zugangsweg Claude Models on Google Cloud (Google managed) und beschreibt den Client AnthropicVertex für einen Endpunkt der Agent Platform. Die aktuelle Modelltabelle enthält IDs wie claude-opus-5-5; der Zugang zu Mythos ist als eingeschränkt gekennzeichnet. Ein Deployment sollte unter dem aktuellen Plattformnamen dokumentiert werden, auch wenn das Team die Integration weiterhin Vertex AI nennt. Dokumentation zu Claude unter Google-Verwaltung.
Die Modellübersicht unterscheidet außerdem den von Anthropic verwalteten Google-Cloud-Zugang und Claude Platform on AWS; Microsoft Foundry wird separat aufgeführt. Für die Beschaffung ist relevant, wer den Dienst betreibt, weil sich die Zeitpläne für den Modelllebenszyklus unterscheiden können. Plattformübersicht.
Ältere Claude-Modelle: Abkündigung und Abschalttermine
Ein Deployment mit einem abgekündigten Modell sollte vor dessen Abschaltung migriert werden. Ein älteres Modell ist aber nicht automatisch schon stillgelegt. Anthropic kennzeichnet unterstützte Modelle als Active, Modelle ohne weitere Updates als Legacy, noch funktionierende Modelle mit geplanter Abschaltung als Deprecated und nicht mehr verfügbare Modelle als Retired. Anfragen an stillgelegte Modelle schlagen fehl. Die folgenden Termine stammen aus der aktuellen Übersicht der Modellabkündigungen.
Als Ersatz für das abgekündigte API-Modell Sonnet 4.5 empfiehlt Anthropic claude-sonnet-5-5. Wer noch die alte ID aufruft, sollte diese Migration daher priorisieren. Empfohlener Ersatz.
Welche älteren Modelle sind weiterhin aktiv?
In derselben Statustabelle sind die folgenden früheren Modelle weiterhin als aktiv geführt; bei der Abkündigung steht N/A. Das Feld zur Abschaltung trägt ausdrücklich den Zusatz „Nicht vor“, gefolgt von diesen Terminen:
- Claude Fable 5 und Claude Mythos 5: 9. Juni 2027. Claude Opus 5: 24. Juli 2027. Claude Sonnet 5: 30. Juni 2027.
- Claude Opus 4.8: 28. Mai 2027. Claude Opus 4.7: 16. April 2027. Claude Opus 4.6: 5. Februar 2027. Claude Sonnet 4.6: 17. Februar 2027.
- Claude Opus 4.5: 24. November 2026. Claude Haiku 4.5: 15. Oktober 2026.
Ein frühestmöglicher Termin ist keine angekündigte Abschaltung. Insbesondere Haiku 4.5 ist in der API-Tabelle weiterhin als aktiv geführt, obwohl der dort genannte frühestmögliche Abschalttermin bereits verstrichen ist. Aktueller Modellstatus.
Davon zu trennen ist die Entfernung aus einer App: Laut Anthropic verschwindet Haiku 4.5 am 29. Oktober 2026 aus der Modellauswahl der Free-, Pro- und Max-Apps und wird durch Haiku 5.5 ersetzt. Claude Code, Team, Enterprise und die API sind davon nicht betroffen. Hinweis zur Modellauswahl in den Apps.
Was bei der Modellwahl überschätzt wird
Der Name des Spitzenmodells entscheidet noch nicht über den richtigen Einsatz. Ein Gründer braucht eine Antwort, die einer Prüfung standhält. Im operativen Alltag müssen Routinefälle verlässlich bearbeitet werden. Entwickler brauchen eine Integration, die dauerhaft funktioniert.
Auch eine Spezifikationstabelle macht aus einem Upgrade keinen bloßen Austausch einer Codezeile. Bei Opus 5.5 lässt sich das interne Nachdenken nicht abschalten. Sonnet 5.5 verwendet between_tools, um das Nachdenken vor dem ersten Tool-Aufruf zu unterbinden, statt disabled zu akzeptieren. Beide Modelle weisen Einstellungen zurück, die einen Tool-Einsatz erzwingen. Beide ändern außerdem, wie Text zwischen Tool-Aufrufen an die Anwendung übermittelt wird. Änderungen bei der Migration zu Opus, Änderungen bei der Migration zu Sonnet.
Bei einem produktiv eingesetzten Agenten zählt, ob Tools, Fortschrittsmeldungen und Fehlerbehandlung weiterhin funktionieren. Ein leistungsfähigeres Modell behebt keine falsch gesendete Anfrage der Integration. Das funktionierende Deployment sollte bestehen bleiben, während sein Ersatz geprüft wird. Steht für das bisherige Modell ein Abschalttermin fest, hat diese Prüfung entsprechend Vorrang.
Der nächste Schritt für Montag
Für einen wichtigen Arbeitsablauf zunächst Modell, Anbieter und Denkaufwand dokumentieren, dann gezielt eine Alternative prüfen. Die Entscheidung sollte auf abgeschlossenen Arbeitsergebnissen beruhen.
Die aktuelle Auswahl prüfen
In Claude steht das Modell neben der Senden-Schaltfläche. In Claude Code zeigt
/statusdie aktuelle Auswahl. Bei einer API-Anwendung sind die konfigurierte Modell-ID und der Anbieter zu prüfen.Erfolgskriterien festlegen
Eine repräsentative Aufgabe wählen, deren Antwort sich beurteilen lässt. Auch ein uneindeutiger Fall gehört dazu, ebenso die Festlegung, wann ein Mensch prüfen muss. Eine brauchbare Abnahmeregel ist mehr wert als die bloße Vorliebe für längere Antworten.
Eine Variable ändern
Ein Modell zunächst mit seinem Ausgangswert für den Denkaufwand vergleichen und diesen anschließend bei Bedarf anpassen. Prompts und Quellenmaterial bleiben gleich. Bei einem bestehenden Agenten müssen vor der Einführung die Tool-Aufrufe und Fortschrittsmeldungen geprüft werden.
Aus dem Ergebnis Konsequenzen ziehen
Die Alternative übernehmen, wenn sie die Abnahmekriterien erfüllt. Abwarten, wenn das bisherige aktive Modell die Anforderungen erfüllt und der Ersatz noch nicht geprüft ist. Die Migration priorisieren, wenn die aktuelle Modell-ID abgekündigt wurde.
Häufige Fragen
Welche unterschiedlichen KI-Modelle gibt es bei Claude?
Bei Claude stehen die Modellfamilien Haiku, Sonnet, Opus und Fable öffentlich zur Auswahl. Jede bietet ein anderes Verhältnis von Reaktionsgeschwindigkeit und Leistungsfähigkeit. Der Zugang zu Mythos ist auf bestimmte Organisationen beschränkt. Die aktuellen Versionen und IDs stehen in der Tabelle oben.
Ist Claude besser als GPT-4?
Ein pauschales Urteil über eine Marke zeigt nicht, ob ein bestimmtes Claude-Modell die eigenen Anforderungen erfüllt. Maßgeblich sind die konkrete Aufgabe, die benötigten Fähigkeiten und die akzeptablen Fehler. Dieser Leitfaden vergleicht die Optionen innerhalb der Claude-Familie.
Was für Modelle bietet Claude?
Die aktuellen Modelle verarbeiten Text und Bilder und geben Text aus. Sie können Bildinhalte auswerten, mit mehreren Sprachen arbeiten und Tools nutzen. Der Familienname bezeichnet die Modellreihe; die API-ID legt fest, welches Modell eine Integration anfordert. Modellübersicht.
Was kosten die Claude-Modelle?
Aktuelle Tarife und Nutzungsbeispiele stehen in unserem Leitfaden zu den Preisen der Claude API.
Gibt es ein besseres Modell als Claude?
Ohne eine definierte Aufgabe und klare Erfolgskriterien ist eine allgemeine Antwort wenig hilfreich. Entscheidend ist, ob das gewählte Modell die üblichen Aufgaben ebenso wie schwierige Ausnahmefälle bewältigt und ob seine Antwortzeit zum Arbeitsablauf passt.
Lassen sich Claude-Modelle kostenlos nutzen?
Ja. Laut Anthropics Lernleitfaden umfasst Claude Free Haiku und Sonnet; für Opus und Fable ist ein kostenpflichtiger Tarif erforderlich. Die Verfügbarkeit in einer App bedeutet allerdings nicht, dass damit auch Zugang zu jeder Entwicklerplattform besteht. Claude Academy.
Wie lange lässt sich Claude kostenlos nutzen?
Eine feste Gesprächsdauer lässt sich nicht zusagen. Der mögliche Nutzungsumfang hängt unter anderem von der Größe der Nachrichten und Dateien, der Gesprächslänge sowie dem verwendeten Modell und den Funktionen ab. Maßgeblich ist der Hinweis auf die Limits im eigenen Konto, keine angenommene Anzahl von Nachrichten. Nutzungslimits.
Welche Modelle sind in Claude Free enthalten?
Anthropics aktueller Lernleitfaden nennt Haiku und Sonnet als enthaltene Modellfamilien. Die aktuellen Versionen sind Haiku 5.5 und Sonnet 5.5. Welche Optionen im eigenen Konto verfügbar sind, zeigt das Modellmenü. Claude Academy, Modellmenü.
Kann man Claude-Modelle kostenlos lokal betreiben?
Die dokumentierten Zugangswege für diese Modelle sind gehostete Apps und Dienste. Einen Client wie Claude Code auf dem eigenen Rechner auszuführen, ist etwas anderes, als das Modell selbst auf lokaler Hardware zu betreiben. Auf den oben verlinkten Modellseiten werden keine Modellgewichte zum Herunterladen angeboten. Bereitstellungsoptionen.
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